Ländersektion

OPEN CALL

Szenografen und Theatermacher, aber auch Architekten, Designer, Künstler und kreative Köpfe, die mit Bühnengestaltung oder Rauminstallationen arbeiten, können noch bis 15. November 2014 Ihre Arbeit einsenden.

Das Konzept für 2015 beinhaltet die Erforschung von Szenografie als eine performative Umgebung, die nicht nur die räumliche Beziehung der performativen Elemente zueinander, sondern auch die geistigen Beziehungen (erzählte, soziale, vergangene, zukünftige) und die Beziehung zwischen Performance und Publikum im gegenwärtigen Theater beeinflusst. Die Absicht der PQ 2015 ist es „Szenografie als SharedSpace zu entdecken – als Raum, der Verbindungen zwischen Menschen erschafft; Raum, der die Beziehung zueinander beeinflussen kann und mehr als alles andere, Raum, der Platz zum Teilen bietet: Teilen von Ideen, Geschichten und vor allem sozialer Verantwortung.“

Das Ausstellungskonzept für die PQ 2015 untersucht den Begriff „Heimat“ vor einem kulturellen, soziologischen und politischen Hintergrund und im Rahmen des PQ2015 Themas „Wetter, Musik und Politik“.

Österreich als „Heimatland der Kultur“ und als Zuhause für Künstler und Szenografen. Als Ort lokaler und internationaler Interkation und einer lebendigen und variantenreichen Kunstszene. Es soll ein Stimmungsbild erzeugt werden, das für die Besucher der Ausstellung unmittelbar erfahrbar wird und eine Anregung bietet nachzudenken was „Heimat“ für jeden selbst bedeutet und wie sich Heimat in einer zunehmend globalisierten Welt neu definieren lässt. Unsere Auffassung von Heimat soll in Frage gestellt und deren kulturelle, soziologische und politische Auswirkung sichtbar gemacht werden.

Basierend auf einer Theorie von Tony Fry (Homelessness: A Philosophical Architecture, design philosophy papers 03/2005), dass die Sesshaftwerdung einen Paradigmenwechsel bewirkte – von unserer Auffassung von Zuhause als Teil der Welt, dem nichts und alles gehört, zu einem  Zuhause als eine Ansammlung von Besitz – soll eine neue Antwort auf die aktuelle Situation entwickelt werden. 

In einer zunehmend globalisierten Welt, in der alte Paradigmen obsolet geworden sind, weil sie nicht mehr auf die Bedürfnisse einer zunehmend migrierenden Bevölkerung reagieren, wird es notwendig alte  Glaubenssysteme zu hinterfragen und neue Referenzpunkte zu finden. 

Der österreichischen Kuratorin für das PQ 2015, Vero Schürr, ist es ein Anliegen die Breite der österreichischen Szene darzustellen. Der Raum wird zum Erlebnisraum, in dem die Besucher Künstlerpersönlichkeiten und deren Heimatgefühl begegnen.

Die Umsetzung wird bis Ende Mai 2015 stattfinden.

Deadline ist der 15. November 2014. Zum Einsendeformular.

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